Blanker Hans Spiekeroog
„Blanker Hans“ ist der volkstümliche Name der Nordsee im Sturm. Diese Kraft — ungestüm, echt, ohne Verzierung — wurde zum Markenkern. Kein maritimes Dekor, kein Anker, keine Möwe: eine Marke, die nach Wetter aussieht.
Dekoration kann jeder.
Es ist die Quittung für eine Entscheidung, die vorher gefallen ist. Wo diese Entscheidung fehlt, wird das Logo hübsch — und bleibt beliebig.
Deshalb beginnt jedes Projekt hier mit Fragen, die nach Beratung klingen und es auch sind: Für wen? Wogegen? Was darf es kosten, sich damit unbeliebt zu machen? Erst wenn das steht, wird gezeichnet.
Gestaltet wird dann handwerklich und ohne Effekthascherei: eine Farbwelt, die Herkunft hat, eine Schrift, die den Ton trifft, ein Zeichen, das auch in fünf Millimetern noch funktioniert. Die Marke muss ohne Erklärung auskommen — sonst wurde etwas falsch gemacht.
Diese Website ist selbst ein Arbeitsbeispiel.
Wer wissen will, wie hier gearbeitet wird,
schaltet oben rechts das Licht um.
Diese sechs stehen hier stellvertretend für eine deutlich längere Liste — sie zeigen die Bandbreite am besten. Jede dieser Marken hatte ein anderes Problem. Keine davon hatte das Problem, nicht schön genug zu sein.
Weitere Arbeiten, auch aus Editorial und digitalen Medien, zeige ich gern im Gespräch — vieles davon unterliegt Absprachen mit den Auftraggebern.
„Blanker Hans“ ist der volkstümliche Name der Nordsee im Sturm. Diese Kraft — ungestüm, echt, ohne Verzierung — wurde zum Markenkern. Kein maritimes Dekor, kein Anker, keine Möwe: eine Marke, die nach Wetter aussieht.
Auf einer autofreien Insel ist die Pferdekutsche kein Nostalgieangebot, sondern Infrastruktur. Die Marke musste beides können: Handwerk und Verlässlichkeit. Sattelbraun, Messing, Leinen — Material statt Motiv.
Ostfriesische Teekultur ohne Trachtenfolklore. Die Marke arbeitet mit Wärme, Dampf und Geduld — und mit dem Wissen, dass „gemütlich“ ein gestalterisch anspruchsvolles Wort ist, wenn es nicht kitschig werden soll.
Der Gegenpol im selben Haus: abends, lauter, französischer. Zwei Marken unter einem Dach, die sich nicht widersprechen dürfen, aber auch nicht verwechselbar sein sollen — eine Frage der Architektur, nicht des Geschmacks.
„Montagsprodukt“ heißt umgangssprachlich: schlecht gemacht. Eine Textilmarke, die so heißt, hat den Einwand schon eingebaut — und muss ihn dann jeden Tag widerlegen. Schwarz, Weiß, ein Goldakzent. Mehr braucht diese Behauptung nicht.
Ein Handwerksbetrieb mit dem denkbar austauschbarsten Namen. Die Aufgabe war deshalb nicht Gestaltung, sondern Unterscheidbarkeit: eine Farbwelt aus Gras, Licht und Erde, ein ruhiges Zeichen — und ein Satz, den Kunden zitieren können.
Und das ist längst nicht alles. Für einen vollständigen Überblick — auch zu Arbeiten, die hier aus guten Gründen nicht stehen — einfach kurz anfragen.
Endlose Korrekturrunden entstehen fast immer daraus, dass am Anfang nicht entschieden wurde. Deshalb liegt hier das Gewicht vorne.
Gespräch, Bestandsaufnahme, Wettbewerb. Am Ende steht schriftlich, wofür die Marke steht und wogegen. Ohne dieses Blatt fange ich nicht an.
Eine ausgearbeitete Richtung — nicht fünf zur Auswahl. Wer fünf Vorschläge bekommt, bekommt vier, an die niemand geglaubt hat.
Zwei Korrekturrunden sind eingeplant und im Honorar enthalten. Was danach kommt, ist meistens keine Gestaltungsfrage mehr.
Offene Dateien, Schriftlizenzen geklärt, ein Regelwerk, mit dem auch andere weiterarbeiten können. Nutzungsrechte schriftlich, ohne Kleingedrucktes.
Nicht wie sie aussehen soll — das ist mein Teil. Interessant ist, was sie leisten muss: neue Kundschaft, höhere Preise, bessere Bewerbungen, Abgrenzung vom Nachbarn.
Das Formular öffnet Ihr eigenes Mailprogramm mit einer
fertigen Nachricht. Es werden keine Daten auf dieser
Website gespeichert und nichts an Dritte übertragen.